Interview mit 18HOCH2: Wirklich nachhaltige Notizbücher

Wir haben mit Sofia von der norddeutschen Notizbuch-Manufaktur 18HOCH2 gesprochen.

Ihr Ziel: Ein absolut nachhaltiges Notizbuch auf den Markt bringen.

Dafür sollen nachhaltige Materialien zum Einsatz kommen, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden.

Im Interview sprechen wir über die Unternehmensgeschichte, aktuelle Herausforderungen und die neue StartNext-Kampagne.

Nachhaltige Notizbücher von 18HOCH2

© 18HOCH2

Sofia, wie seid ihr auf die Idee der nachhaltigen Notizbücher gekommen?

Ursprünglich haben wir Notizbücher von Hand gebunden und illustriert. Nachhaltigkeit war damals wichtig, aber eher zweitrangig.

Erst als wir auf einer Reise durch Sri Lanka zufällig auf Elefantendungpapier gestoßen sind, kam die Idee der nachhaltigen Notizbücher. Und um es vorweg zu nehmen: Nein, das Papier riecht nicht ;-).

Wir hatten uns ein paar Bögen eingepackt und die ersten Bücher damit bezogen. Die Bücher haben in Deutschland ziemlich schnell Abnehmer gefunden, also haben wir uns nach weiteren Alternativen umgesehen und haben Bananenpapier, Zuckerrohrpapier und Ananaspapier ins Sortiment aufgenommen.

Das Besondere an den Papieren war, dass oft nur Teile einer Pflanze verwendet wurden und diese schnell nachwuchs.

Mit der Zeit haben wir uns jedoch tiefer mit dem Thema „Nachhaltigkeit“ auseinandergesetzt und uns selbst gefragt, was „Nachhaltigkeit“ überhaupt bedeutet.

Daraufhin haben wir einen Nachhaltigkeitskatalog entwickelt und festgestellt, dass wir die aktuellen Notizbücher noch nachhaltiger gestalten können.

Der Einsatz von nachhaltigen Materialien ist uns nämlich ebenso wichtig wie eine faire und regionale Produktion dieser. Bei den Notizbüchern war die Herkunft und Zusammensetzung des Papiers nicht wirklich ersichtlich, daher lassen wir zur Zeit die aktuellen Bücher auslaufen und setzen in Zukunft auf regionale Papierhersteller.

Unterstützt werden wir bei unserem Vorhaben von einer ausgezeichneten Umweltdruckerei und dem Papiergroßhändler Römerturm.